Foto: Gerhard Weiss / GW Photography

Nach zuletzt guten Leistungen wollten die Crocodiles auch im gestrigen und vorletzten Heimspiel gegen den amtierenden Meister Wattens nachlegen und einen weiteren Dreier einfahren. In einer Begegnung, bei der es bei den Hausherren „nur“ noch um einen versöhnlichen Abschluss und um Prestige ging, war es für die Pinguine eine mehr als richtungsweisende Partie Richtung Play Off. Somit sollte für einen spannenden Abend gesorgt sein.

Mit dem Anpfiff die Gäste munterer und engagierter. Nur schwer bekam man Zugriff auf das variantenreiche Wattener Spiel. Im zweiten Überzahlspiel für die Gäste schlugen diese unbarmherzig zu und gingen in der 7. Minute nicht unverdient mit 1:0 in Führung. Eine doppelt verhängte Strafe gegen die Gäste verhalf unserer Mannschaft jedoch sehr, um wieder Fuß zu fassen. Diese Möglichkeit ließen sich die Crocodiles nicht nehmen und schlugen innerhalb der 10. und 11. Minute mit zwei Treffern gnadenlos durch Sebastian Schild zurück und stellten somit den Spielverlauf auf den Kopf. Und wiederum nur drei Minuten später durften sich die Hausherren über einen weiteren Kundler Treffer freuen – Matthias Haas erzielte in der 14. Minute das 3:1. Leider vergas man zu diesem Zeitpunkt für eine frühzeitige Entscheidung zu sorgen. 100%ige Chancen wurden leider vergeben und so musste man kurz vor der ersten Drittelpause einen schnell vorgetragenen Wattener Kontertreffer zum 3:2 hinnehmen.

Den besseren Start im Abschnitt 2 dann wieder die Gäste, die in der 22. Minute zum 3:3 Ausgleichstreffer kamen. Leicht konsterniert unsere Jungs um Kapitän Mitterdorfer, die in dieser Phase leider das Nachsehen hatten. Resultierend daraus erzielte der amtierende Champion in der 31. Minute den 4:3 Führungstreffer. Wiederum ein Doppelausschluss gegen die Gäste brachte unser Team zurück ins Spiel. Beeindruckend die EHC-Effizienz im Powerplay. In der 37. Minute gelang Dolnik mit einem mächtigen Kracher der verdiente 4:4 Ausgleichstreffer und nur wenige Augenblicke später gelang durch Kayson Gallant in der 39. Minute der erneute Führungstreffer zum 5:4. Welch verrücktes Spiel in der Kundler Eisarena. Mit diesem Spielstand wurden dann letztmals die Seiten gewechselt.

Mit offenem Visier weiterhin beide Teams unterwegs. Chancen im Minutentakt auf beiden Seiten. Eine stark kämpfende Kundler Mannschaft im Abwehrmodus gegen stürmende Wattener, die unbedingt den für sie so wichtigen Sieg noch einfahren wollten. Die Entscheidung in der 58. Minute abermals durch Sebastian Schild, der zum 6:4 ins verwaiste Pinguins Tor traf. In einer spannenden und sehr abwechslungsreichen Begegnung gelang den Gästen schließlich der letzte Treffer zum 6:5 – dies dann auch das Endergebnis.

Ein großes Lob für eine starke und kämpferische Kundler Leistung – Chapeau!

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