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Die stets wiederkehrenden Worte, dass man im Lager des EHC Kundl zum wiederholten Mal mit einem dezimierten Kader ein Spiel bestreiten muss, mögen vielen Lesern als die „Geschichte mit dem langen Bart“ vorkommen. Wenn dann, so beim gestrigen Auswärtsspiel in Wattens, kurz vor Spielbeginn Maxi Agerer krankheitsbedingt w.o. gab, Samuel Schönthaler nach dem 1. Drittel verletzungsbedingt in der Kabine blieb und Christian Baierl erst nach einem Besuch bei einem ortsansässigen Arzt das Spiel wieder aufnehmen konnte und somit nur noch 11 Kundler Feldspieler am Wattener Eis standen, darf dies dann zurecht auch als absolute Pechsträhne bezeichnet werden.

Resultierend daraus schwinden die Kräfte und Konzentration, vermeidbare Fehler passierten und Resignation machte sich in den Köpfen der Sportler breit. Einem keineswegs übermächtiger Gegner musste man sich trotz langer Gegenwehr und einstweiliger Führung geschlagen geben.

Mit dieser Auswärtsniederlage ist der Play-Off-Zug nun wohl endgültig abgefahren. Jetzt gilt es, die Saison mit Anstand und Charakter zu Ende zu bringen und von Spiel zu Spiel zu planen.

Vielleicht gelingt es, bis zum anstehenden dritten Bezirksderby am Dienstag die Akkus über Weihnachten aufzuladen, um sich für die schmerzvolle 1:12-Abfuhr in Kufstein zu revanchieren.

Tore für Kundl: Haid und Dolnik

#wirsinddiecrocodiles

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