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Es gibt Tage, natürlich auch im Leben eines Eishockeyspielers, wo man lieber im Bett liegen geblieben wäre. So oder ähnlich könnte man das gestrige Abschneiden und der daraus resultierenden 1:12-Pleite in Kufstein beschreiben. Oder man hüllt den sprichwörtlichen Mantel des Schweigens über den geleisteten Fauxpas. Als Sportler muss bzw. sollte man sich zumindest auch in den dunkelsten Momenten den Tatsachen stellen. Dass diese nach einer so derben Niederlage in keiner Weise schön zu reden sind, sollte allen EHC-Protagonisten im Klaren sein. Verlieren ist im Leben und im Sport das Eine. Über die Art und Weise darf zumindest spekuliert werden.

Eine volle Kufsteiner Halle, tolle Stimmung und dazu noch Derbytime – Eishockeyherz, was willst du mehr. Das sollte man zumindest meinen. Dass man im ersten Spielabschnitt auf absoluter Augenhöhe mit dem Gegner war und sogar mehr Torschüsse abgab, darf wohl nur als kleiner Trost bezeichnend werden. Wenn man den Gegner mit katastrophalen Fehlern zum Torschiessen einläd, dann darf man sich über ein böses Ende nicht wundern.

Dem Gegner gelang sprichwörtlich alles und unseren Crocodiles nichts mehr. Jedoch war dann ab der Mitte dieser Begegnung von Aufbäumen und Schadensbegrenzung auch keine Rede mehr. Eine kollektiv schlechte und bemitleidende Darbietung von ausnahmslos allen Spielern nahm in einer denkwürdigen Klatsche nach 60 Minuten ihr Ende.

So sehr diese auch schmerzen mag, wird diese im Archiv der Niederlagen landen. Jedoch eines ist gewiss: Der notwendige Lernprozess wird stattfinden, die richtigen Lehren werden gezogen und eine von allen wichtige und richtige Trotzreaktion wird hoffentlich eintreten.

Das nächste Derby kommt bald. Kopf hoch, Jungs!

Tor Kundl: Gallant

#wirsinddiecrocodiles

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